Merkel will Klimaneutralität

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Rede vor dem Petersberger Klimadialog zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 bekannt. Lediglich über den Weg dahin müsse diskutiert werden.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Rede vor dem Petersberger Klimadialog zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 bekannt. Lediglich über den Weg dahin müsse diskutiert werden.

Aber «die Diskussion soll nicht heissen, ob wir es erreichen können, sondern wie können wir es erreichen», sagte die Kanzlerin am Dienstag in Berlin. Darüber solle im Klimakabinett der Regierung beraten werden. 

Merkel stellte in Aussicht, dass Deutschland die Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und bislang acht weiterer EU-Staaten für ein klimaneutrales Europa bis 2050 unterstützen wird, sobald Klarheit über den Weg dorthin erreicht werde. «Wenn wir darauf eine vernünftige Antwort finden, dann können wir uns der Initiative der neun anderen EU-Staaten anschliessen», sagte die Kanzlerin. Dies hatte sie bisher abgelehnt.

Beim Petersberger Klimadialog beraten rund 35 Minister aus aller Welt über grössere Anstrengungen beim Klimaschutz. Mit Blick auf die internationale Zusammenarbeit bekräftigte Merkel die deutsche Zusage, seine Beiträge zur öffentlichen Klimafinanzierung zu verdoppeln, um bis 2020 wie zugesagt weltweit 100 Milliarden US-Dollar für Hilfen zur Anpassung an Klimafolgen zusammenzubringen. Ebenfalls verdoppeln werde Deutschland seine Beiträge für den internationalen Green Climate Fund (GCF).

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