Methode gegen Lebensmittel-Betrug

Neue Methoden zur Bestimmung der Herkunft von pflanzlichen Nahrungsmitteln erforscht derzeit die Universität Hohenheim.

Neue Methoden zur Bestimmung der Herkunft von pflanzlichen Nahrungsmitteln erforscht derzeit die Universität Hohenheim.

Wie die Stuttgarter Hochschule dazu mitteilte, werden Analysen entwickelt, die exakte Angaben über die geografische Herkunft, die Anbaubedingungen und die Lebensmittelsorte ermöglichen sollen. Die Forscher setzen dazu auf verschiedene Ansätze. Bei der Isotopen-Analyse wird laut Universität die Zusammensetzung der Isotope von Kohlen-, Stick- und Wasserstoff genutzt, um die Herkunft einer Pflanze zu bestimmen.

Experimentell sei damit bereits die Unterscheidung von Freiland und Gewächshauspaprikas gelungen. Ausserdem werde die Lipid-Analyse genutzt, um einen genaueren Blick auf die Fettsäuren und Sterole - beides wichtige Bestandteile der Zellmembran - zu werfen.

Dies ermögliche es zum Beispiel, die „kulinarisch wertlosen“ China-Trüffel von den französischen Gourmet-Produkten zu unterscheiden. Der dritte Ansatz setzt nach Angaben der Hochschule auf die sogenannte Elementanalytik, mit der sich die Mineralstoffe in den Pflanzen bestimmen lassen. Diese gäben Aufschluss über den Boden, in dem die Pflanzen gewachsen seien, da die Mineralstoffe beim Wachsen aus dem Boden aufgenommen würden. Auf diese Art lasse sich eine Pflanze dem Boden einer bestimmten Region zuordnen. 

Das Wetter heute in

Lesershop

→ Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Schaut Ihr die Landfrauenküche?

36.4 % Ja, jede Folge
27.3 % Manchmal
18.2 % Nein, nie
18.2 % Früher schon, jetzt nicht mehr
0 % Früher nicht, jetzt aber schon

Teilnehmer insgesamt 11

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?