Mindestens 24 Tote bei Erdrutsch

Bei einem Erdrutsch in der zentralasiatischen Republik Kirgistan sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien neun Kinder, erklärte das Ministerium für Katastrophenschutz am Samstag.

Bei einem Erdrutsch in der zentralasiatischen Republik Kirgistan sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien neun Kinder, erklärte das Ministerium für Katastrophenschutz am Samstag.

Sechs Häuser seien am frühen Morgen in der Ortschaft Aju im Süden des Landes unter den Erdmassen begraben worden. Mehr als 260 Rettungskräfte, unter ihnen Ärzte und Soldaten, wurden den Angaben zufolge mobilisiert.

Auch Katastrophenschutzminister Kubatbek Boronow begab sich zum Unglücksort, um sich ein Bild von der Lage zu machen und den Familien der Opfer Beistand zu leisten, wie das Büro von Präsident Almasbek Atambajew mitteilte.

40 Familien, die in der Nähe der Gefahrenzone wohnen, sollten aus Angst vor weiteren Erdrutschen in Zelten untergebracht werden. Nach Angaben örtlicher Behörden hatten dutzende Anwohner im März nach einer Warnung der Behörden ihre Häuser in Aju verlassen. Doch einige Familien kehrten demnach später zurück.

Erdrutsche und Lawinen sind in der gebirgigen Ex-Sowjetrepublik keine Seltenheit. 2004 kamen bei einem Erdrutsch in Süd-Kirgistan 33 Menschen ums Leben. 

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Habt Ihr genügend Futter für den Winter?

24.6 % Genügend Futter vorhanden
20.5 % Es wird knapp
36.2 % Ich muss zusätzlich Futter zukaufen
18.7 % Das lässt sich noch nicht abschätzen

Teilnehmer insgesamt 836

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?