Mögt Ihr die Hitze?

Eine Hitzewelle hat die Schweiz erfasst. Die Temperaturen steigen weit über 30 Grad. Und es dürfte noch länger heiss bleiben. Mögt Ihr die Hitze? Macht mit bei unserer Umfrage.

Seit Mittwoch ist es in der Schweiz sehr heiss. In Schaffhausen stieg das Thermometer am Freitag auf 35,7 Grad, in Zürich wurden ebenfalls über 35 Grad gemessen. In den nächsten Tagen bleibt die Hitze, die Temperaturen dürften weiter steigen. Am heissesten dürfte es in der Nordwestschweiz und in Teilen der Westschweiz werden. Es werden bis zu 37 Grad erwartet. Grund dafür ist warme Luft aus Spanien und Frankreich, die in diese Regionen gelangt.

Doch woher kommt die Hitze? «Wir haben ein grossräumiges und relativ stationäres Hochdruckgebiet über Europa. Dieses führt mit einer schwachen westlichen Höhenströmung über mehrere Tage hinweg sehr warme Luft subtropischen Ursprungs in die Schweiz. Gleichzeitig befinden wir uns in den längsten Tagen des Jahres. Die Sonneneinstrahlung ist entsprechend intensiv», sagt Melanie Ruosch von MeteoSchweiz zu den Tamedia-Zeitungen.

Hitzewelle

MeteoSchweiz spricht erst dann von einer Hitzewelle, wenn das Warnkriterium der Stufe 3 erreicht wird, das heisst, wenn mindestens drei Tage in Folge eine Tagesmitteltemperatur von 25 °C oder höher vorliegt. Werden die Kriterien höchstens während zwei Tagen erfüllt, spricht man von einer kurzen Hitzeperiode.

Hitzetage sind Tage, an denen die Temperatur über 30 Grad steigt. Wenn es in der Nacht nicht unter 20 Grad abkühlt, spricht man von einer «Tropennacht».

Viel trinken

Der Bund empfiehlt, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken, am besten ungesüsste und alkoholfreie Getränke. Körperliche Anstrengungen während der heissesten Tageszeit sollen vermieden werden. Wenn möglich, sollte der Schatten aufgesucht werden. Zudem wird empfohlen, die Haut mit Kleidung wie langärmligen Oberteilen oder locker sitzenden, engmaschigen Kleidern zu bedecken.

Die Warnsignale für hitzebedingte Gesundheitsschäden sind laut den Gesundheitsbehörden Schwindel oder Ohnmacht, Übelkeit oder Erbrechen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkater oder Krämpfe, schnelle Atmung und hoher Herzschlag, extremer Durst sowie dunkler oder fehlender Urin.

In den nächsten Tagen dürfte sich an der Wetterlage nicht viel ändern. Bis zum kommenden Wochenende bleibt es sonnig – und sehr heiss. Meteonews rechnet gar damit , dass vor dem Monatswechsel kein grundlegende Änderung der Grosswetterlage zu erwarten ist. «Ein Ende der Hitzewelle ist derzeit nicht absehbar», so die Prognose.

->  Ausführliche Wetterprognosen gibt es hier

Wie habt ihr es mit der Hitze? Mögt ihr Temperaturen über 30 Grad? Oder ist euch das eindeutig zu heiss? Stimmt ab!

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