Molkerei Züger will Tierbeiträge zurück

Die Molkerei Züger tätigt jährlich 12% aller schweizerischen Käseexporte. Davon gehen 85% in die EU. «Mit dem Wegfall der Euroanbindung und dem baldigen Wegfall der Quote in der EU sind der Tsunami und der Vulkan gemeinsam ausgebrochen», sagt CEO Christoph Züger in einem Interview mit dem Magazin .«Alimenta».

Die Molkerei Züger tätigt jährlich 12% aller schweizerischen Käseexporte. Davon gehen 85% in die EU. «Mit dem Wegfall der Euroanbindung und dem baldigen Wegfall der Quote in der EU sind der Tsunami und der Vulkan gemeinsam ausgebrochen», sagt CEO Christoph Züger in einem Interview mit dem Magazin .«Alimenta».

 Von der Politik wünscht sich Züger, dass den Bauern die Direktzahlungen erhöht, die Tierhalterbeiträge wieder eingeführt oder dass die  Verkäsungszulage erhöht wird. Züger fordert, dass die BOM den Richtpreis für A-Milch von aktuell 68 Rp./kg  senkt. Der Unterschied zum europäischen Niveau (LTOplus) betrage aktuell ca. 34%. Das ertrage die Segmentierung nicht. Diese Differenz dürfe höchstens 15% betragen. Sonst, so droht Züger, habe sein Unternehmen keine andere Möglichkeit, als A-Milch-Aufträge im Inland zu holen und einen Preiskampf im Inland zu lancieren.

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