
Mars gilt wegen seinem hohen Eisenanteil als der Rote Planet.
zvg
Gegen 1 Uhr hebt sich am östlichen Horizont Mars über die Landschaft. Man erkennt den Nachbarn der Erde an seinem orange-rötlichen Glanz. Als einziger Planet hat Mars diese warme Färbung. Ursache ist der hohe Eisenanteil in seinem Gestein. Eine halbe Stunde später folgt dann Jupiter und wieder eine halbe Stunde später Regulus, der Hauptstern des Löwen. Die drei Gestirne haben jetzt den gleichen Abstand zueinander. Dabei wandert Mars etwa sechsmal schneller als Jupiter. Deshalb verkürzt sich die Spanne zwischen beiden Wandlern, und Mitte November überholt Mars Jupiter.

Mitte November zieht Mars an Jupiter vorbei.
Goetheanum
Hoffentlich lässt der November-Hochnebel dann einen Blick auf den Nachthimmel zu, um diese eindrucksvolle Begegnung der beiden Planeten zu sehen. Die Konjunktion direkt vor Regulus, dem Herzstern des Löwen ist ein Bild dafür, die drei Seiten der Seele zu vereinen, denn Jupiter steht für Weisheit, Mars für den Willen und Regulus für das Gefühl.
Während sich am Himmel der Überholvorgang von Mars zuspitzt, kehrt im Garten langsam Ruhe ein, die Beete werden winterfertig gemacht. Zwar könnte laut dem Mondkalender noch gesät oder gepflanzt werden, denn der Mond ist seit dem 29. Oktober nidsigehnd. Bei absteigendem Mond, wenn die Saftströme der Pflanzen den unteren Pflanzenteil verstärkt versorgen, kommt zu einem stärkeren Wurzelwachstum. Das kommt zum Beispiel Apfelbäumen zugute. Sie werden am besten im Spätherbst von Ende Oktober bis im Dezember oder im zeitigen Frühjahr gepflanzt, solange der Boden frostfrei ist.

Seit dem 29. Oktober geht der Mond nidsi.
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