Muni geschlagen: Landwirt gebüsst

In Norddeutschland hat ein Landwirt einen Muni mit einem Stock geschlagen. Für die Misshandlung muss er eine Strafe von 2100 Euro zahlen, entschied ein Richter.

In Norddeutschland hat ein Landwirt einen Muni mit einem Stock geschlagen. Für die Misshandlung muss er eine Strafe von 2100 Euro zahlen, entschied ein Richter.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt, hatte der 40-Jährige einen Stier bei der Ablieferung in den Schlachthof mit einem Stock direkt auf das rechte Auge geschlagen. Dieses schwoll anschliessend stark an.

In den vorausgegangenen Verhandlungen hatte der Landwirt den Vorwurf bestritten. Die Vorinstanzen verurteilten den Bauer wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz. Er habe roh und ohne jedes Empfinden gehandelt. Belastet wurde er durch eine Amtstierärztin.

Der Landwirt sagte, es handele sich um eine absolute Bagatelle und Rinder könnten «viel aushalten». Das Oberlandesgericht Oldenburg bestätigte die Verurteilung wegen Tierquälerei und verurteilte den Landwirt zu einer Busse von 2100 Euro. 

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