Nach dem Mond Rüebli säen, aber Vlies bereithalten

Nach dem Erreichen des Knotenpunkts am Dienstag wechselt der Mond zu nidsigend. Das passt, denn erste Gartenpflanzen können nun in die Beete. Im Frühlingsmonat verschwinden derweil immer mehr Planeten aus der Sichtbarkeit.

Susanne Meier |

Am Himmel geht es Schlag auf Schlag: Am 17. März verzeichnet der Mondkalender einen aufsteigenden Mondknoten, am 19. März ist Neumond und am 22. März erreicht der Erdtrabant seinen erdnächsten Punkt.

Für alle, die nach dem Mond gärntern, heisst das:

Auch Erbsen und Spinat

Am Mondknotentag selber, also am Dienstag um 16.23 Uhr, sollten generell die Beine hochgelagert werden. Die dann vorherrschenden Kräfte werden laut  gaernterprojekt.ch für Gartenarbeiten nämlich als ungünstig angesehen. Doch danach erfolgt der Wechsel zu «nidsigend». In dieser Phase, bei abstegendenm Mond, wird gepflanzt. Die Saftströme der Pflanzenversorgen den unteren Pflanzenteil verstärkt. Es kommt zu einem stärkeren Wurzelwachstum.

Laut zollinger.bio gibt es einige winterharte Pflanzen, die im März direkt in den Garten gesät werden können: Spinat, Erbsen, Salat, Radiesli und Rüebli. Diese Kulturen bevorzugen kühle Temperaturen und sind in der Lage, im Frühjahr zu keimen und gut zu wachsen – und aktuell gibt es weder Kälte, noch sind deftige Morgenfröste angesagt. Die Experten des «Sämereien-Blogs» bestätigen, dass bei Karotten die Aussaat schon ab Februar möglich ist.

Vlies wirksame Möglichkeit

Falls es noch zu Morgenfrost kommen sollte, ist Vlies eine wirksame Möglichkeit, die Keimlinge zu schützen. Einfach über die Pflanzen legen und mit Steinen oder Pflöcken befestigen. Bei März-Kulturen kann das Vlies direkt nach der Aussaat angebracht werden und die Pflanzen bis zur Ernte bedecken.

Am Sonntag dann steht der Mond in Erdnähe, im Perigaeum. Es soll laut dem Mondkalender die Wirkung des Mondes auf das Pflanzenwachstum verstärken. Die Erdnähe wird aber mit erhöhtem Pilzdruck und schwächerer Zellstabilität bei Pflanzen in Verbindung gebracht – die Zeit ist also eher ungünstig für Schnittmassnahmen bei Obstbäumen. Besser geeignet ist sie für die Bodenarbeit und Arbeiten, die keine Verletzungen an den Pflanzen verursachen. Also zum Beispiel das Umstechen der Beete.

Kaum Planeten am Himmel

Mit dem Frühlingsbeginn, heuer am 20. März, wandelt sich der Sternenhimmel. Ein Frühlingsbote ist das Sternbild Löwe, das abends im Südosten zu sehen ist. Die Planeten hingegen machen sich rar: Mars ist noch nicht wieder am Himmel zu sehen, und auch Merkur lässt derzeit nicht blicken. 

Einzig die Venus, der Nachbarplanet, wird am Abend  immer heller. Sie steht nach Sonnenuntergang im Westen, nachdem sie vom Morgen- an den Abendhimmel gewechselt ist. Venus dominiert den Nachthimmel nach Sonnenuntergang und gewinnt im Laufe des Frühlings an Höhe. Besonders eindrucksvoll sieht am sie aber erst im April, etwa nahe des Sternhaufens «Plejaden».

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