Nach Flucht: Kalb geht in See baden

Einen speziellen Badegast entdeckten Spaziergänger am vergangenen Samstag am Klingnauer Stausee. Ein Kalb nahm Reissaus und ging baden.

Einen speziellen Badegast entdeckten Spaziergänger am vergangenen Samstag am Klingnauer Stausee. Ein Kalb nahm Reissaus und ging baden.

Wie Radio Argovia berichtete, war das Kalb vom Bauernhof von Daniel Albiez ausgebüxt. Der Landwirt schwang sich aufs Velo und wollte den Ausreisser wieder stellen.

Doch das junge Tier fand diese Idee gar nicht prickelnd. Es sprang kurzerhand in den Klingnauer See und verharrte an einer seichten Stelle. Dem Landwirt blieb nichts anderes übrig, als den Grosstier-Rettungsdienst zu informieren. Diese rückten mit einem Rettungsboot aus.

Das Kalb wollte sich jedoch nicht retten lassen und schwamm selbstständig ans Ufer. Dies sei nicht ungewöhnlich, Grosstiere seien in der Regel gute Schwimmer und würden sich im Wasser wohl fühlen, sagte Ruedi Keller zum Radiosender.

Schlussendlich nahm die Flucht des Jungtiers ein Ende. Es ist nur wieder wohlbehalten auf dem Bauernhof. «Es war eine riesige Aufregung, aber dann war ja alles in Ordnung», sagte Albiez zur «Aargauer Zeitung».

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