
Der Eurasische Wolf besiedelt verschiedene Lebensräume, von Wäldern bis zu offenen Graslandschaften in verschiedenen Klimazonen von der subpolaren Zone bis in die Subtropen. Die Grösse der Reviere von Wolfsrudeln variiert zwischen 100 und 300 Quadratkilometern in Mitteleuropa und 2500 Quadratkilometern in höheren Breiten.
Angela
Der Landkreis Teltow-Fläming teilte mit: «Der Vorfall ereignete sich vor der regulären Öffnung des Wildparks im Rahmen eines am 28. Oktober 2026 gebuchten Tierpflegertages für Kinder.»
Laut Internetseite des Wildparks können Besucher dabei Tierpfleger bei ihrer Arbeit begleiten. Behörden des Landkreises wollen die Sicherheit im Wildpark nun umfassend prüfen.
Kreis: Angriff während Versorgung der Tiere passiert
Der Angriff soll sich nach Angaben der Kreisverwaltung in der Polarwolfanlage ereignet haben. «Während der Tränkung der Tiere im Wildgehege griffen die dort gehaltenen Wölfe ein Mädchen an und verletzten es schwer», so der Landkreis in seiner Mitteilung. Die Tierpflegerin habe durch schnelles Handeln «weiteres Leid an zwei weiteren Mädchen» verhindert, die ebenfalls vor Ort gewesen seien.
Vier Personen, darunter drei Kinder, seien durch die Notfallseelsorge betreut worden. «Wenn ein Kind auf diese Weise verletzt wird, macht uns das sehr betroffen. Gerade für die Familie und die Menschen, die diesen Vorfall miterlebt haben, muss das Geschehen äusserst belastend sein», sagte der Beigeordnete des Landkreises Teltow-Fläming, Björn Christian Paterok.
Wildpark wird überprüft
Der Wildpark bleibt vorerst geschlossen. Eine Wiedereröffnung erfolgt erst nach Freigabe durch die zuständige Behörde, so der Landkreis weiter. Die Polarwolfanlage sei weiterhin entsprechend den regulären Sicherheitsvorkehrungen gesichert. Die bestehenden Sicherheitsvorgaben und betrieblichen Abläufe würden aber auch überprüft.
Der Landkreis kündigte auch an, dass das Veterinäramt eine tierschutzrechtliche Kontrolle im Wildpark durchführen wird. «Eine fachliche Einschätzung zum Gesundheitszustand und zum Verhalten des Wolfs beziehungsweise der möglicherweise beteiligten Wölfe im Zusammenhang mit dem Vorfall liegt derzeit noch nicht vor.»
Behörde: Zuletzt keine Mängel an Zäunen festgestellt
Die Betriebsgenehmigung für den Wildpark enthält laut Landkreis konkrete Anforderungen an die Sicherheit und den Zustand der Tierhaltungsanlagen. Dazu gehöre, dass die Gehege von Raubtieren und Wisenten täglich auf mögliche Schwachstellen überprüft werden, durch die Tiere entweichen könnten.
«Bei der Überprüfung am 23. Juli 2025 wurden keine sicherheitsrelevanten Mängel an Zäunen oder Einfriedungen festgestellt. Nach der seinerzeit dokumentierten Auskunft des Wildparks werden die sicherheitsrelevanten Zäune jeden Morgen vor der Öffnung auf Schäden kontrolliert.»
Und sowas noch in einem Wildpark aber dann will man uns sagen der Wolf stelle in Natura kein Problem dar. Ich erinnere gerne mal daran das Wölfe immer näher am siedlungsgebiete kommen und somit auch die Gefahr für den Mensch steigt vorallem für Kinder. Aber eben der och Jööö effekt wird wohl alles wieder unter den Tisch kehren.. wir sollten mal Prüfen ob man Wildparks nicht per se Runterfahren möchte. Wir halten die Tiere in der Landwirtschaft zur ernährung der Bevölkerung. Die Tiere im Park hingegen werden nur zur Belustigung gehalte