Grosses Glück hatte ein Landwirt in Prichenstadt bei Würzburg im Bundesland Bayern. Noch bevor er den mit Nägeln präparierten Maiskolben mit dem Häcksler erfasste, konnte er die Maschine stoppen.
Einmal wurde in Deutschland ein Maiskolben mit Metall versehen. Der Landwirt war gerade dabei, das Maisfeld zu ernten, als er den Kolben entdeckte. Sofort stoppte er den Häcksler.
Wer die Kolben dort ablegte, ist bislang unklar, berichtet BR24.de. Wären die mit Nägeln versetzten Kolben in den Häcksler gelangt, hätten umherfliegende Splitter den Landwirt schwer verletzen können. Darüber hinaus hätte die Maschine Schaden genommen.
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fälle mit Metallgegenstände in Getreide- oder Maisfeldern. So im August auf einem Feld bei Gerolzhofen, vor knapp einem Jahr bei Emskirchen oder wenig später auf einem Maisfeld bei Rothenburg ob der Tauber.
Meist bleiben die Täter unentdeckt. In diesem Jahr gelang der Polizei ein Fahndungserfolg. Es handelt sich um Bauern. «Riesige Mengen Beweismaterial» seien gesichert worden, teilte die Polizei damals mit. Der Präsident des Polizeipräsidiums Mittelfranken, Roman Fertinger, sprach von «perfiden Sabotageakten», ausgeführt mit einer erheblichen kriminellen Energie. Auch Menschenleben seien unter Umständen gefährdet worden.