Autofahrer dürften sich diese Woche die Augen gerieben haben, denn zwischen Steg und Raron weideten am Strassenrand drei rot gefärbte Schwarznasenschafe.
Dabei handelt es sich um einen Werbegag, um auf das bevorstehende Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest aufmerksam zu machen. Darf man lebendige Tiere als Werbeträger nutzen? «Wir verwendeten handelsübliche Farbe, wie man sie auch braucht, um die Schafe vor der Alpfahrt zu markieren, nur etwas grossflächiger als üblich», erklärt Andreas Steiner, OK-Präsident des Festes. das vom 17. bis 19. Mai in Niedergesteln stattfinden wird.
Nachdem er die Aufmerksamkeit der Autofahrer und womöglich manch eines Tierschützers von Dienstag bis Donnerstag vergangener Woche auf sich gezogen hat, lohnt es sich nicht mehr, eigens dafür ins Wallis zu reisen. Denn schon heute sehen die drei Schafe bereits wieder wie normale Walliser Schwarznasenschafe aus: sie wurden am Freitag geschoren.