Mit kostenlos erhältlichen Karten weist das Bundesamt für Kultur (BAK) den Weg zu den 167 Festen, Bräuchen und Handwerkskünsten, die im Inventar der lebendigen Traditionen der Schweiz aufgeführt sind. Damit soll die Bedeutung des Brauchtums gewürdigt werden.
Geplant sind insgesamt sechs Karten, gestaltet vom Westschweizer Künstler Albin Christen. Zum Auftakt der Serie publiziert das BAK die «Sommerkarte Nr.1» in einer Auflage von 157'000 Exemplaren. Die Karten werden in Tourismusbüros aufgelegt oder auf Wunsch per Post zugesandt, wie aus Medieninformationen des BAK hervorgeht.
Das Inventar der lebendigen Traditionen umfasst ein breites Spektrum an Bräuchen, Praktiken, Ausdrucksformen und Handwerkskünsten, die charakteristisch für die Schweiz sind, wie es im Communiqué vom Donnerstag weiter heisst. Entstanden ist das Inventar im Rahmen der Umsetzung der UNESCO-Konvention über das immaterielle Kulturerbe.
Derzeit arbeitet eine Expertengruppe daran, diejenigen Traditionen zu bestimmen, die für eine Einschreibung in die Listen der UNESCO vorgeschlagen werden könnten. Die Empfehlungen der Expertengruppe werden Anfang 2014 bekanntgegeben.
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