
Unter Hochnebel versteht man eine geschlossene Nebeldecke, die aber nicht auf dem Boden aufliegt, also leicht abgehoben erscheint. Es handelt es sich um eine tiefliegende Wolkenschicht. Vor allem aus einer dickeren Hochnebeldecke kann auch leichter Niederschlag fallen. Das kann im Winter Schnee oder Nieselregen sein.
Pierre Corell
Vielmehr habe das Radar Mühe mit Nieselregen – es erkenne ihn nicht. Verantwortlich sei das Messprinzip, schreiben die Meteorologen. Das Wetterradar kann Tropfen in der Luft registrieren. Dazu sendet es einen Radarstrahl aus und misst die Stärke des Echos, das zurückkommt.
Die Schweizer Radarstationen stehen auf Hügeln oder Bergen, damit sie möglichst weit «sehen». Sie tasten die Atmosphäre auf verschiedenen Höhen ab und finden so Tropfen oder Flocken. Der Radarstrahl sieht aber nicht bis zum Boden. Je nach Region werden Tropfen unterhalb von etwa 1 bis 3 km nicht registriert. Nieselregen stammt oft aus bodennahen Wolken wie Nebel oder Hochnebel. Die Nieseltropfen können somit im wahrsten Sinne «unter dem Radar fliegen» und werden schlicht nicht gesehen.