Öko-Unfall: Strafuntersuchung eingestellt

Beim Öko-Unfall am Bergbach Spöl im Schweizerischen Nationalpark im Engadin an Ostern 2013 konnte laut der Bündner Staatsanwaltschaft niemandem ein strafrechtlich relevantes Verhalten angelastet werden. Das Strafverfahren wurde deshalb eingestellt.

sda |

Beim Öko-Unfall am Bergbach Spöl im Schweizerischen Nationalpark im Engadin an Ostern 2013 konnte laut der Bündner Staatsanwaltschaft niemandem ein strafrechtlich relevantes Verhalten angelastet werden. Das Strafverfahren wurde deshalb eingestellt.

Tausende Fische und andere Lebewesen waren am Osterwochenende im Spöl verendet, weil aus dem Livigno-Stausee kein Restwasser floss. Als die Misere entdeckt wurde, überschwemmten die Engadiner Kraftwerke das Bachbett auf einer Länge von sechs Kilometern fatalerweise mit Schlamm. Weitere Fische verendeten in den Turbinen der Kraftwerke.

Die Ereignisse im Stausee, die zum Vorfall führten, standen im Zusammenhang mit dem tiefen Seespiegel und waren spontan und ohne Zutun des Betriebs oder anderer Beteiligter entstanden. Zu diesem Schluss kommt die Staatsanwaltschaft, wie sie am Donnerstag mitteilte.

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