Peru: Nach Delfinen und Vögel sterben nun auch Krebse

Nach dem mysteriösen Sterben hunderter Delfine und Vögel an der peruanischen Küste sind dort auch tausende verendete Krebse entdeckt worden. Wie die peruanische Marine am Freitag mitteilte, handelte es sich um eine kleine Krebsart mit Tieren von bis zu drei Zentimetern Länge.

sda/afp |

Nach dem mysteriösen Sterben hunderter Delfine und Vögel an der peruanischen Küste sind dort auch tausende verendete Krebse entdeckt worden. Wie die peruanische Marine am Freitag mitteilte, handelte es sich um eine kleine Krebsart mit Tieren von bis zu drei Zentimetern Länge.

Sie wurden demnach am Pucusana Strand rund 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima entdeckt. Das peruanische Ministerium für Industrie und Fischerei leitete eine Untersuchung ein, es sei aber noch zu früh, um sich zu möglichen Gründen zu äussern.

Zwischen Februar und April waren an der Küste bereits rund 900 tote Delfine angespült und tausende verendete Vögel, vor allem Pelikane, entdeckt worden. Auch dafür ist die Ursache noch unklar. Die Behörden vermuten aber, dass erhöhte Wassertemperaturen im Pazifik für das Tiersterben verantwortlich sein könnten.

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