Radioaktivität: Neues Messnetz

In der Schweiz ist ein neues, automatisches Messnetz in Betrieb genommen worden, um Radioaktivität in der Luft zu messen. Es ersetzt das veraltete Netz, das nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl von 1986 in Betrieb genommen wurde.

In der Schweiz ist ein neues, automatisches Messnetz in Betrieb genommen worden, um Radioaktivität in der Luft zu messen. Es ersetzt das veraltete Netz, das nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl von 1986 in Betrieb genommen wurde.

Das Netz besteht aus 15 über das ganze Land verteilten Messsonden. Wo viele Menschen leben, die vom Entweichen von Radioaktivität aus einem AKW in die Luft betroffen sein könnten, ist das Netz engmaschiger, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Werden Grenzwerte überschritten, wird Alarm ausgelöst.

Bereits 2015 wurde am Rhein und an der Aare das Messnetz URAnet aqua in Betrieb genommen. Das gesamte URAnet-Messnetz kostet 5,7 Millionen Franken und soll 15 Jahre lang in Betrieb sein. In erster Linie bezahlten die Betreiber der AKW, und in zweiter Linie der Bund, schrieb das BAG.

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