
Der Freigang nahm in Spital ein abruptes Ende.
Polizei Nordhessen
Am frühen Mittwochmorgen sind die Rinder von einer Weide in der Nähe des Spitals ausgerissen, wie hna.de berichtet. Ein Passant entdeckte die Tiere der Rasse Charolais und alarmierte die Polizei.
Eine Streife konnte gegen 8.30 Uhr zwei Ausreisserinnen auf dem Parkplatz «festsetzen», wie es in der Polizeimeldung heisst. Sechs Gusti waren jedoch bereits bei der Notaufnahme in die Klinik marschiert. Anschliessend gelangten sie durch das Treppenhaus bis in den zweiten Stock zur chirurgischen Ambulanz.
Die verblüfften Pflegenden reagierten rasch und verständigten den Landwirt. Dieser konnte mit Hilfe der Polizei, weiterer Helfer und Futter als Lockmittel die Rinder aus der Klinik locken. Auf dem Aussengelände trieb der Bauer seine Tiere in ein mobiles Gatter. «Der Zaun muss offenbar in der Nacht durch ein Wildtier eingerissen worden sein», sagte der Rinderbesitzer gegenüber hna.de.
Anschliessend brachte der Landwirt die Charolais-Rinder zurück auf die rund einen Kilometer entfernte Weide. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden. Da die Rinder Ausscheidungen hinterliessen, müssen einige Bereiche neu gestrichen werden. Es handle sich jedoch eher um einen kleinen Sachschaden, sagte eine Kliniksprecherin gegenüber tagesschau.de.