Die fahrenden Roma aus Frankreich, die seit Samstag im waadtländischen Penthaz campieren, haben am Mittwoch das illegal besetzte Grundstück verlassen. Gegen dreissig Polizisten begleiteten die rund vierzig Wohnwagen zu einem offiziellen Standplatz in Rennaz VD.
Am frühen Nachmittag, zwei Stunden vor der gesetzten Frist, zogen die Fahrenden weiter. «Das Ganze ist ohne grosse Probleme über die Bühne gegangen. Zwang mussten wir keinen anwenden», sagte Jean- Christophe Sauterel, Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, zur Nachrichtenagentur sda. Aber gleichzeitig habe man ihnen auch keinen andere Wahl gelassen.
Vor der Abreise gaben die Roma dem Grundstückbesitzer eine Entschädigung fürs illegale Campieren. In Rennaz müssen sie zehn Franken pro Wohnwagen und Nacht bezahlen. Mit diesem Geld werde der Standplatz in Ordnung gehalten, sagte Sauterel. Vor Penthaz hatten die Roma illegal in St-Prex VD campiert.