
Kondensstreifen können den Himmel eintrüben.
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Laut SRF Meteo sind Kondensstreifen aber keine Chemie, sondern physikalisch erklärbar: In der Höhe, in der Flugzeuge fliegen, herrschen demnach –30 bis –60 Grad, und die Luft ist sehr sauber. Die Flugzeuge stossen mit Wasserdampf unter anderem auch Russpartikel aus. Der Wasserdampf in der Umgebungsluft kann an diesen Russpartikeln kondensieren, und es bilden sich Wassertröpfchen. Wegen der Kälte gefrieren die Wassertröpfchen sofort zu Eiskristallen, es bilden sich die charakteristischen Streifen.
Wie lange ein Kondensstreifen am Himmel bleibt, hängt von der Temperatur und der Feuchtigkeit ab. «Ist die Luft kalt und feucht, verweilen die Kondensstreifen lange. Ist die Luft hingegen «warm» und trocken, lösen sich die Kondensstreifen rasch auf», schreibt SRF Meteo. Wenn die Kondensstreifen lange am Himmel verweilen, können sie sich ausbreiten und zu Schleierwolken werden.
Kondesstreifen tragen zur Erderwärmung bei. Die Kondensstreifen und die daraus entstehenden Schleierwolken nehmen die von der Erde abgestrahlte Wärme auf und strahlen einen Teil davon zum Erdboden zurück.
Obwohl dies alles bekannt ist, wundert man sich über die fatale Auswirkung zur Erderwärmung.
Der Freiheits- und Mobilitätswahn der Menschheit, wird daran kaum etwas ändern.