
Zur Deckung des Schweizer Salzbedarfs werden alle aktiven und geplanten Solfelder benötigt, inklusive Ersatzflächen für das gestrichene Solfeld Rütihard.
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Mit dem Projekt «SalinaFutura» entwickeln die Schweizer Salinen ihre Produktion entlang der Ziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit weiter, heisst es in einer Mitteilung.
Der Neubau der Saline Riburg kostet rund 280 Millionen Franken und deckt die Solegewinnung in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft ab. Die Planungs- und Bauphase dauert von 2026 bis 2032, während der Betrieb weiterläuft.
Der Standort Schweizerhalle bleibe mindestens bis 2032 in Betrieb, unter anderem für Verwaltung und touristische Angebote. Langfristig sollen neue Unternehmen und zusätzliche Wertschöpfung angesiedelt werden, teilen die Schweizer Salinen mit. Welche Aktivitäten nach 2032 fortgeführt werden, ist noch offen.
Sicherung der Salzversorgung
Zur Deckung des Schweizer Salzbedarfs werden alle aktiven und geplanten Solfelder benötigt, inklusive Ersatzflächen für das gestrichene Solfeld Rütihard, heisst es in der Mitteilung. Für den Transport der Sole zur Saline Riburg ist eine unterirdische Leitung von Schweizerhalle geplant. Die Saline Bex bleibt weiterhin ein fester Bestandteil der nationalen Versorgung.
Mit diesen Massnahmen betonen die Schweizer Salinen ihre Verantwortung für eine zuverlässige und nachhaltige Salzversorgung der Schweiz.