Sanierung wegen Felssturzgefahr

Auswertungen zeigen, dass im Gebiet Badflue bei Wolhusen LU, wo sich im Januar 2016 ein Felssturz mit Überschwemmung und Millionenschaden ereignet hatte, mittelfristig mit einem weiteren Felssturz zu rechnen ist. Die kritische Stelle wird nun im Winter gesichert.

Auswertungen zeigen, dass im Gebiet Badflue bei Wolhusen LU, wo sich im Januar 2016 ein Felssturz mit Überschwemmung und Millionenschaden ereignet hatte, mittelfristig mit einem weiteren Felssturz zu rechnen ist. Die kritische Stelle wird nun im Winter gesichert.

Ein Felssturz am nördlichen, unterspülten Teil der Badflue könne zu einem vergleichbaren Szenario führen wie das Ereignis vom Januar 2016, teilte die Luzerner Dienststelle Verkehr und Infrastruktur am Donnertag mit. Die Sicherungsarbeiten werden vorgezogen realisiert, der finanzielle Aufwand wird auf rund eine Million Franken geschätzt.

Am 11. Januar 2016 hatte sich in den frühen Morgenstunden bei der Badflue in Wolhusen eine tausend Quadratmeter grosse und vier bis fünf Meter dicke Felsplatte gelöst. Der abgestürzte Fels fiel in die Kleine Emme. Dadurch wurde ein nahes Wohn- und Gewerbegebiet überschwemmt. Insgesamt wurden rund 20 Gebäude durch Wassermassen oder Gesteinssplitter beschädigt. Gegen 20 Personen wurden vorübergehend evakuiert. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden überstieg die Millionen-Grenze.

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