Einige Menschen dürften sich über die zusätzliche Stunde Schlaf freuen. Die Wissenschaft ist sich jedoch einig, dass der Wechsel von Sommer- auf Normalzeit oder umgekehrt den natürlichen 24-Stunden-Zyklus des Körpers stört. Damit erhöht sich laut mehreren Studien etwa das Risiko für Herzinfarkte, für Schlaganfälle und Suizide.
Auch in der Schweiz wirkt sich die Zeitumstellung messbar auf die Gesundheit aus: So landen laut einer im September 2025 veröffentlichten Analyse des Bundesamts für Statistik (BFS) am Tag nach der Umstellung auf die Normalzeit jeweils 3,5 Prozent mehr Patientinnen und Patienten auf dem Notfall als üblicherweise, bei der Umstellung auf die Sommerzeit sogar 6,5 Prozent mehr.
Mit der seit zwei Uhr morgens geltenden Normalzeit gilt nun in der Schweiz wieder die mitteleuropäische Zeit. Sie existiert hierzulande seit über 130 Jahren. 1981 wurde die Sommerzeit eingeführt.
