Schnabelkürzen bei dänischen Legehennen seit Anfang Juli tabu

Dänemarks Hennenhalter haben sich auf eigene Initiative hin vom Schnabelkürzen verabschiedet. Wie die dänische Branchenorganisation Landbrug & Fødevarer (L&F) vergangene Woche mitteilte, wird die umstrittene Maßnahme bereits seit Anfang Juli branchenweit nicht mehr durchgeführt.

AgE |

Dänemarks Hennenhalter haben sich auf eigene Initiative hin vom Schnabelkürzen verabschiedet. Wie die dänische Branchenorganisation Landbrug & Fødevarer (L&F) vergangene Woche mitteilte, wird die umstrittene Maßnahme bereits seit Anfang Juli branchenweit nicht mehr durchgeführt.

Die Eierproduzenten begründen den Schritt mit zunehmenden Tierschutzbedenken und dem technischen Fortschritt, der das Schnabelkürzen nicht mehr erforderlich mache. Habe früher in den engen Käfigen stets das Risiko von Federpicken und Kannibalismus unter den Tieren bestanden, sei die Gefahr mit dem Einzug von ausgestalteten Käfigen und Bodenhaltung deutlich geringer geworden.

Bei der Entscheidung geholfen hat laut L&F auch der Zuchtfortschritt: In den vergangenen Jahren habe die Zucht im Legehennenbereich für weniger aggressive Tiere gesorgt, bei denen das unerwünschte Verhalten unter vergleichbaren Umständen deutlich seltener eintrete.

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