Das Schweizer Vorsorgesystem kommt in der Erhebung noch auf den Rang elf von insgesamt 47 analysierten Systemen, wie Mercer am Dienstag mitteilte. Der Index beurteilt die Vorsorgesysteme auf Grund der drei Teilindizes für Angemessenheit (»Wieviel erhält man?»), für Nachhaltigkeit (»Kann das System auch künftig funktionieren?») und für Integrität (»Kann dem System vertraut werden?»).
Die Schweiz belegt in diesem Rating Platz 11, knapp vor Uruguay, Kanada und Irland. Sie liegt aber noch vor ihren Nachbarn Deutschland (Platz 17) und Frankreich (Platz 22).
Verbesserungsbedarf bei Pensionskassen
Das Schweizer Vorsorgesystem sei in allen drei Unterkategorien überdurchschnittlich gut bewertet, heisst es in der Mitteilung. Die niedrigsten Werte in den drei Teilindizes gab es für das System von Südkorea bezüglich Angemessenheit, für dasjenige von Österreich bezüglich Nachhaltigkeit und für dasjenige der Philippinen bezüglich Integrität.
Für die Schweiz sieht Mercer Verbesserungsbedarf nicht zuletzt bei der Anlage der Vorsorgegelder: Während sich die globalen Märkte stetig weiterentwickelten, seien die Ansätze der Schweizer Pensionskassen «recht traditionell» mit einer starken Ausrichtung auf Schweizer Obligationen, Immobilien und Aktien, so das Beratungsunternehmen.
