Schweizer kaufen weniger Fruchtsaft

Letztes Jahr verkauften die Schweizer Detailhändler weniger Fruchtsäfte als im Jahr zuvor. Vor allem die klassischen Säfte verlieren an Absatz, während weniger bekannte Saftsorten sowie Smoothies im Kommen sind.

Letztes Jahr verkauften die Schweizer Detailhändler weniger Fruchtsäfte als im Jahr zuvor. Vor allem die klassischen Säfte verlieren an Absatz, während weniger bekannte Saftsorten sowie Smoothies im Kommen sind.

Der begehrteste Fruchtsaft war 2016 der Orangensaft (ohne Blutorangen), wie es im aktuellen Markbericht des BLW-Fachbereichs Marktanalyse heisst. 46,2 Millionen Liter wurden davon letztes Jahr abgesetzt, 1,7 Millionen Liter weniger als im Jahr zuvor. Auf Rang 2 folgt Apfelsaft mit 30,9 Millionen Litern, wobei der Rückgang 1,5 Millionen Liter betrug.

Die beiden Spitzenprodukte haben in den letzten Jahren deutlich eingebüsst. Beim Orangensaft sank der Absatz seit 2011 um 18 Prozent, beim Apfelsaft um 16 Prozent. Deutlich zugelegt haben innerhalb von 5 Jahren Kokosnusssäfte und Smoothies. Ihr Absatz steigerte sich um je 84 Prozent auf 2,6 resp. 2,3 Millionen Liter.


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