Schweizer trinken am viertmeisten Wein

Der weltweite Weinkonsum ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen - um 0,8 Prozent auf 244 Millionen Hektoliter. Diese Zahl nannte jetzt das Deutsche Weininstitut in Bodenheim bei Mainz auf der Grundlage neuer Schätzungen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV).

Der weltweite Weinkonsum ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen - um 0,8 Prozent auf 244 Millionen Hektoliter. Diese Zahl nannte jetzt das Deutsche Weininstitut in Bodenheim bei Mainz auf der Grundlage neuer Schätzungen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV).

Bezogen auf Menschen ab 15 Jahren liegen die deutschen Weintrinker mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 28,2 Litern auf dem zehnten Platz. Angeführt wird diese Rangliste von Portugal mit 58,8 Litern vor Frankreich (50,7) und Italien (44,0).

Danach folgen die Schweiz (37,0) und Österreich (32,2). Vor Deutschland liegen auch noch Belgien, Australien, Schweden und Ungarn. Erst auf Platz zwölf kommt Spanien mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 26,4 Litern. In den USA werden nur 12,4 Liter, in Russland 7,5 und in China 1,5 Liter Wein getrunken.

In Ländern mit eigener Weinproduktion sei seit einigen Jahren ein eher rückläufiger Weinkonsum festzustellen, erklärt das Weininstitut. Gestiegen seien die weltweiten Weinexporte. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 108 Millionen Hektoliter Wein grenzüberschreitend gehandelt - «und damit fast jede zweite Flasche Wein ausserhalb des Produktionslandes getrunken».

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