Die Schweizer Bevölkerung hegt grosse Sympathien für die Bauern und vertraut den Lebensmitteln aus der Schweiz. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Demoscope im Auftrag von Agro-Marketing Suisse (AMS).
Den Schweizer Grundnahrungsmitteln wird in der Bevölkerung vertraut. Von den knapp 1‘800 Befragten gaben 92 Prozent an, dass sie inländische Lebensmittel für vertrauenswürdiger halten als solche aus ausländischer Produktion. Der Wert liegt damit ungefähr auf gleichem Niveau wie bei derselben Umfrage im Jahr 2011. Allerdings ist der Anteil derer, die Schweizer Produkte für deutlich vertrauenswürdiger halten, von 35 auf 49 Prozent gestiegen.
90 Prozent ist es denn auch wichtig, zu wissen, ob die eingekauften Lebensmittel aus der Schweiz stammen. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Landwirtschaft als Branche sympathisch ist. Das ist im Vergleich zur selben Umfrage im Jahr 2011 eine deutliche Steigerung, damals hielten 72 Prozent die Schweizer Landwirtschaft für sympathisch.
Bei der Frage nach der staatlichen Unterstützung der Landwirtschaft findet rund die Hälfte der Befragten, dass der Bund diese in derselben Höhe wie heute unterstützen sollte. 29 Prozent fordern mehr und 19 Prozent weniger Unterstützung. Im Vergleich zur letzten Umfrage sind die Werte zugunsten der Bundesunterstützung leicht gestiegen.
Besonders die junge Bevölkerung zwischen 15 und 29 Jahren plädiert für eine grössere Unterstützung der Landwirtschaft. 40 Prozent der Altersgruppe wollen, dass der Bund die Landwirtschaft stärker unterstützt.
Die Online-Interviews wurden im März und April 2013 von Demoscope durchgeführt. Befragt wurden 1‘752 Personen aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz. Unterdurchschnittlich vertreten war die ausländische Wohnbevölkerung. Sie machte nur 3 Prozent der Befragten aus.