Nach dem Sprung aus ihrem brennenden Boot ins eiskalte Wasser sind in der Nacht zum Montag vor der Küste Südkoreas sechs Fischer ums Leben gekommen. Der südkoreanische Kapitän des Fischerboots werde vermisst, teilte die Küstenwache des Landes mit.
Zwei Besatzungsmitglieder seien gerettet worden. Das Boot habe aus noch ungeklärter Ursache mehr als 100 Kilometer südwestlich der südlichen Insel Cheju Feuer gefangen. Wenige Stunden später sei es gesunken.
Unterkühlung habe sehr wahrscheinlich zum Tod der sechs Männer geführt, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Vertreter der Küstenwache. Unter den Opfern waren fünf Indonesier und ein südkoreanischer Seemann.