Seilbahnen vor Schicksalsentscheid

Die Seilbahnen von TéléMorgins-Champoussin im Gebiet Portes du Soleil stehen im Sommer still. Der Firma bleibt bis Ende Juli Zeit, 1,8 Millionen Franken zusammenzubringen, um den Konkurs abzuwenden. Die Hälfte des Betrags ist gesichert.

Die Seilbahnen von TéléMorgins-Champoussin im Gebiet Portes du Soleil stehen im Sommer still. Der Firma bleibt bis Ende Juli Zeit, 1,8 Millionen Franken zusammenzubringen, um den Konkurs abzuwenden. Die Hälfte des Betrags ist gesichert.

Kann die Walliser Firma das gesamte Geld rechtzeitig aufbringen, sollen eine Investitionsgesellschaft und eine Betreibergesellschaft neu geschaffen werden, wie der Website der TéleMorgins-Champoussin AG zu entnehmen war.

Erstere würde vornehmlich von der öffentlichen Hand (Gemeinden und Kantonen) kontrolliert. Die Betreibergesellschaft soll sich aus allen Seilbahngesellschaften der Portes de Soleil zusammensetzen.

Zusätzliche Mittel

Seit Mitte Mai sucht der Verwaltungsrat der TéléMorgins-Champoussin nach zusätzlichen Mitteln, um die Zukunft der Seilbahnen zu sichern. Die Frist für die Geldsuche wurde zunächst auf Ende Juni festgesetzt und nun bis Ende Juli verlängert. 900'000 Franken seien schon zusammengekommen, hatte die Firma Mitte Juni gemeldet.

Vier grüne Weihnachten in Folge hatten den Seilbahnen von Morgins einen Verlust von mehr als 4,5 Millionen eingebrockt. Der starke Franken und beträchtliche Konkurrenz mit den französischen Skigebieten haben ebenfalls zu den finanziellen Schwierigkeiten beigetragen. 

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