Situation nach Murgang bleibt unter Beobachtung

Die Walliser Gemeinde St. Niklaus bleibt nach den Murgängen vom Montag und Dienstag weiter unter Beobachtung. Die durch schmelzender Permafrost verursachte Gefahr könnte sich durch am Donnerstag erwartete Gewitter noch vergrössern.

sda |

Die Walliser Gemeinde St. Niklaus bleibt nach den Murgängen vom Montag und Dienstag weiter unter Beobachtung. Die durch schmelzender Permafrost verursachte Gefahr könnte sich durch am Donnerstag erwartete Gewitter noch vergrössern.

Am Donnerstag soll es merklich abkühlen, was zu Gewittern führen kann. «Die Niederschläge werden Geröll auswaschen und mitreissen», sagte Philippe Gsponer, Geologe beim Kanton Wallis. 

Die Hitzewelle der letzten Tage hat den Permafrost auf rund 2600 Meter über Meer zum Schmelzen gebracht und in reissende Ströme verwandelt. Das Geschiebematerial bedroht Kantonsstrassen sowie die Bahnlinie Brig-Visp-Zermatt. 

Rund 40 Personen, die direkt betroffen sind, mussten evakuiert werden. Sie sind bei Bekannten untergekommen oder leben in Hotels. Am Dienstag hatte es geheissen, die betroffenen Personen dürften in den nächsten zwei Tagen nicht in ihre Häuser zurückkehren.

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