Sommerregen riecht nach Petrichor

Im Juli riecht es nicht nur nach Grill und Sonnenmilch, sondern laut SRF Meteo auch nach Petrichor. Der typische Geruch entsteht, wenn nach einer langen, heissen und trockenen Phase Regen fällt.

Im Juli riecht es nicht nur nach Grill und Sonnenmilch, sondern laut SRF Meteo auch nach Petrichor. Der typische Geruch entsteht, wenn nach einer langen, heissen und trockenen Phase Regen fällt.

Ist es lange heiss und trocken, sondern die Pflanzen ein Öl ab. Es wird in den Boden absorbiert. Regnet es nach einem heissen Sommertag, wird dieses Öl mit der Verbindung von Geosmin freigesetzt. Trockene Erde riecht kaum, da die Bakterien nicht aktiv sind. Fällt hingegen Regen, fahren die Bakterien ihren Stoffwechsel hoch, und es entsteht ein modrig-erdiger Duft, das Geosmin. Der Begriff Petrichor wurde 1964 von zwei australischen Forschern beschrieben und  eitet sich aus dem Griechischen ab - Petros=Stein, Ichor=Götterblut.

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