Spatz ist häufigster Wintervogel

In Deutschland fand eine Vogelzählung statt. Das Resultat: 2,9 Millionen Vögel in 77'000 Gärten. Am häufigsten gesichtet wurden der Haussperling, die Kohl- und die Blaumeise, der Feldsperling und die Amsel.

In Deutschland fand eine Vogelzählung statt. Das Resultat: 2,9 Millionen Vögel in 77'000 Gärten. Am häufigsten gesichtet wurden der Haussperling, die Kohl- und die Blaumeise, der Feldsperling und die Amsel.

In Deutschlands Gärten tauchen im Winter der Haussperling, die Kohl- und die Blaumeise, der Feldsperling und die Amsel am häufigsten auf. Das ist das erste Ergebnis der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“, zu der der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein Partner, der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), Naturfreunde erneut aufgerufen hatten.

Dabei galt es, für eine Stunde in Gärten Vögel zu zählen und zu melden. Laut NABU wurden von mehr als 112 000 Teilnehmern aus fast 77 000 Gärten gut 2,9 Millionen Vögel registriert. Damit entfielen im Schnitt auf jeden Garten knapp 38 Vögel. „Das liegt zwar etwas unter dem langjährigen Schnitt von 39,8 Vögeln, entspricht aber genau unseren Erwartungen“, erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Er verwies auf die Daten aus der seit nunmehr zehn Jahren bestehenden Aktion, wonach die Zahl der Vögel in den Gärten umso geringer sei, je milder und schneeärmer der Winter sei. Spitzenreiter unter den beobachteten Vögeln war laut NABU-Angaben der Haussperling mit durchschnittlich 6,8 Vögeln pro Garten. Grösstes Sorgenkind der Naturschützer bleibt der Grünfink, der nur noch 1,17 Mal pro Garten gesichtet wurde.  

 

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