Spielen bringt Leichtigkeit in den Alltag

Mit Spielen können soziale Verhaltensweisen geübt werden. Mit dem selber gebastelten «Froschspiel» machts doppelt Freude.

Pia Amstutz-Grädel |

Mit Spielen können soziale Verhaltensweisen geübt werden. Mit dem selber gebastelten «Froschspiel» machts doppelt Freude.

Das Gesellschaftsspiel gehört zu den ältesten Kulturgütern, es ist älter als Lesen und Schreiben. Das Spielen galt – von wenigen Ausnahmen abgesehen – über lange Zeit als Domäne des Kindes. Diesem «sinn- und zwecklosen» Zeitvertrieb liess man in Zeiten wirtschaftlicher Not wenig Raum, auch wegen kirchlichen und staatlichen Verboten wurde weniger gespielt.

Denk- und Aktivitätsaufgaben

Fast alle klassischen Gesellschaftsspiele, die oft Jahrtausende überdauert haben, stammen aus Ländern, deren Kultur bereits sehr früh weit entwickelt war. Die ständige Weiterentwicklung bestehender Spiele sowie die ständig neuen Spiele zeigen, wie stark das Spielen in unserer Gesellschaft verankert ist.

Alle Spielformen haben ihre ganz eigene Funktion und ihre besondere Wirkung. Sie provozieren ganz bestimmte Denk- und Aktivitätsaufgaben, mit denen es sich auseinanderzusetzen gilt. In jeder Spielsituation werden Spontanität, Flexibilität, Kreativität und Phantasie gefordert und gefördert.

Wertvoller Lernprozess

Im Spiel nehmen wir Kontakt zu den Mitspielern auf und machen so immer wieder aufs Neue Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen und verschiedenen Charakteren. Regeln müssen eingehalten werden, Niederlagen eingesteckt und der eigene Wille durchgesetzt werden. Die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, ist eine weitere Eigenschaft, die Spielen so wertvoll macht.
Beim Bewegungsspiel kommt die Freude am eigenen Körper und die Lust an der Bewegung zum Tragen. Wahrnehmung,

Konzentration und Denken werden in spielerischen Handlungen ebenso geschult wie Sprachverständnis und Ausdrucksfähigkeit. Das Spiel hilft beim Verarbeiten von Konflikten, baut Spannungen und Aggressionen ab. In diesem Sinne hat das Spiel heilende Kraft. Zudem werden durch die Erfolgserlebnisse im Spiel Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. 

Spielregeln

1. Stellen Sie die Frösche abwechslungsweise in die 12 äussersten Felder. 2. Jeder Spieler kommt abwechslungsweise, immer in der gleichen Reihenfolge zum Spielen. 3. Jeder Spieler kann jeden beliebigen Frosch in alle benachbarten, umliegenden leeren Felder ziehen oder über einen anderen Frosch hinwegspringen, nur die Mitte darf nicht gebraucht werden. 4. Sieger ist, wer zuerst einen Chor in einer beliebigen Farbe zusammengestellt hat. Ein Froschchor besteht aus 3 Fröschen gleicher Farbe und muss in Dreiecksform aufgestellt sein.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Hitzestress: Sind Eure Kühe krank?

5.7 % Wir halten keine Milchkühe.
19.1 % Ja, fast die ganze Herde.
17.6 % Ja, mehr als die Hälfte der Herde.
11.8 % Ja, etwa ein Drittel der Herde.
10.7 % Ja, mehrere Tiere.
16.8 % Ja, einzelne Tiere.
18.3 % Nein

Teilnehmer insgesamt 262

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?