
Der Mond kann zu einer guten Stangenbohnen-Ernte beitragen.
zvg
Damit der Garten bis in den Herbst und sogar bis in den Winter hinein frisches Gemüse liefert, braucht es im Juni eine neue Runde Aussaaten und Pflanzungen. Diverse Gemüsearten können laut wurzelwerk.net nun direkt im Garten ausgesät werden. Ein Beispiel sind die beliebten Stangenbohnen. Von ihnen gibt es unzählige Varianten – gelb, grün-rot marmoriert, blau – die es auszuprobieren gilt. Lubera.com rät, vor der Aussaat die Kletterhilfen in den Boden zu rammen, an denen die Stangenbohnen emporranken. Fünf bis sechs rund 2m lange Stangen können im Kreis in den Boden gesteckt und an der Spitze gebunden werden, oder man stellt im Abstand von etwa 70 cm einzelne Stangen in einer Reihe auf.
Um jede Stange werden nun fünf bis sechs Bohnensamen gelegt, Ein Tipp dazu: Den jungen Trieben anfangs helfen, indem man sie vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn um die Stange wickelt. Das ist wichtig, denn Stangenbohnen sind sogenannte «Linksdreher».

Wurzeltage sind nicht geeignet für die Bohnensaat.
Goetheanum
Für eine noch reichere Ernte kann man sorgen, indem man fürs Säen den Mondkalender berücksichtigt. Für Bohnen sind nämlich Fruchttage ideal. Dann sollen die Säfte in die oberirdischen Pflanzenteile fliessen, was Keimung und Fruchtbildung fördert. Wurzeltage und der Neumond werden gemieden.
Fruchttage gibt es schon bald, nämlich am 2. und 3. Juni. Am 4. Juni am Mittag dann wechselt der Mond ins Sternzeichen Steinbock, und damit kommen die ungünstigen Wurzeltage.
Jupiter und die Zahl 12
Am Abend lohnt sich, bei gutem Wetter den Blick nach Westen zu lenken. Dort wandert Venus auf Jupiter zu. Die beiden hellsten Planeten stehen dann am 9. Juni eng beisammen. Venus repräsentiert die Liebe und Schönheit, während Jupiter für Erkenntnis steht. Diese Eigenschaften lassen sich auch physikalisch bei den Planeten finden. Im Erkennen erfasst man das Ganze und so zeigt sich auch Jupiter. Er ist schwerer als alle übrigen Planeten zusammen und mit 12 Jahren Umlauf und 12-facher Erdgrösse betont er das Duzend. Diese Zahl steht in Kultur und Natur für das Ganze: 12 Monate, 12 Halbtöne, 12 Geschworene.

Das Sternbild der Zwillinge hilft, die Bewegung von Venus zu verfolgen.
Goetheanum
Venus ist als einziger Planete «vollkommen» rund und wandert auf einer runden Bahn. Auf ihrer Oberfläche ist es immer 460 Grad heiss – ob Tag oder Nacht. Auch gibt es keine Jahreszeiten; Immer eine konstante Wärme. Jetzt stehen beide Wandler in den Zwillingen. An dem Bild lässt sich gut die tägliche Bewegung von Venus verfolgen.