Stern verschwindet für eine Stunde im Schatten

Der Mond sorgt am Sonntag kurz vor halb 9 Uhr abends für ein seltenes Ereignis am Himmel. Am Tag darauf kreuzt er die Sonnenbahn. Das sieht man nicht, sollte man aber beim Gärtnern beachten. 

sum |

Die Bahn des Mondes ist um 5 Grad zur Ekliptik geneigt. Nun liegen einige helle Sterne der Tierkreisbilder nahe der Ekliptik, sodass sie dann durch den Mond bedeckt werden können. Das ist aktuell für den Hauptstern im Löwen, Regulus, der Fall. Monat für Monat stellt sich der Mond vor den hellen Stern, wobei dieses Ereignis häufig bei Tage stattfindet und dann nicht beobachtet werden kann.

Jetzt, am 29. März, ist es möglich, die Bedeckung zu beobachten. Von Europa aus sieht man, wie abends sich der Mond vor den Stern schiebt und nach einer knappen Stunde ihn an der anderen Seite wieder entlässt.

Eine Mondverdunklung ist eine gute Möglichkeit, diesen Rhythmus der Stunde zu beobachten. In etwa 30 Tagen wandert der Mond durch den Tierkreis von 360 Grad. Das bedeutet, dass der Mond täglich 12 Grad wandert und stündlich ein halbes Grad. Nun hat der Mond einen Durchmesser von einem  einem halben Grad, sodass er sich in einer Stunde um seinen Durchmesser verschiebt. Wenn der Mond den Stern nicht mittig trifft, ist die Verdunklung kürzer. Von der Schweiz aus bedeckt der Mond Regulus um 20.25 Uhr und lässt ihn um 21.35 Uhr frei. 

Zwei Fruchttage

Die Tatsache, dass der Mond hat gegenüber der Sonnenbahn eine leichte Neigung hat, beeinflusst auch seine Wirkung auf die Pflanzen. Am Montag kommt es nämlich zu einem absteigender Mondknoten, der Erdtrabant sinkt  von Norden nach Süden unter die Sonnenbahn.

Tage respektive die Stunden, an denen der Mond die Ekliptik kreuzt, gelten als ungünstig für jegliche Gartenarbeit. Der Mondknoten fällt aber sowieso auf die Mittagszeit. Und der Wintereinbruch mit Frost spricht auch nicht unbedingt fürs Säen oder Pflanzen.

Wer trotzdem etwas machen möchte und ein Vlies zum Abdecken hat, kann etwa Erbsen säen. Der Montag und der Dienstag sind nämlich Fruchttage. Sie eignen sich zum Säen oder Setzen aller Pflanzen, die im Bereich des Samens fruchten, so auch Bohnen und Erbsen.

Kefen und Zuckererbsen brauchen Bodentemperaturen von fünf bis acht Grad. Die sogenannten Schalerbsen sind frostverträglich. Ihr Name kommt daher, dass sie aus den Hülsen geschält werden. Letztere haben eine zähe  Innenhaut, weshalb nur die Kerne verwendet werden. Je nach Sorte ist bei den Schalerbsen nicht einmal eine Rankhilfe erforderlich.

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