Das vierte Volksmusikfestival Altdorf, das am 18. und 19. Mai in Altdorf über die Bühne geht, bietet eine umfassende Sicht auf die Volksmusikszene in der Schweiz. Mit Stubete und Tanznächten pflegt es Traditionen, präsentiert aber auch neue Impulse.
Am Eröffnungskonzert vom Freitag gibts Musik von der Familienkapelle Chapella Erni zu hören. Es folgt die erste Tanznacht mit der Ländlerkapelle Bühler-Fischer, sie repräsentiert die Innerschweizer Ländlermusik. Und Hüüsmüsig Gehrig und InterFolk+ zeigen, wie vielfältig Volksmusik sein kann, und wie sich Altes und Neues verbinden lässt.
Der Samstag beginnt mit dem Urner Ländler-Frühschoppen. Zahlreiche Nachwuchsformationen und etablierte Handorgel- und Schwyzerörgeliduos sind hier beheimatet. Beim Konzert von Madame Gmür tritt Folk auf Punk, Elektro und Rock. Das Quintett Bodaguat widmet sich ganz der traditionellen Ländlermusik aus Graubünden.
«Frische, unverbrauchte Wurzelklänge» versprechen sich die Veranstalter vom Quartett MeMo und die Tessiner Formation Bandella di Bedano besteht ausschliesslich aus Blasinstrumenten. Sie spielt Melodien und Harmonien, die einfach im Ohr sind. Weiter gibt es Jodel, Naturjodel, Streichmusik und vor allem auch Tanzmusik zu hören: Das Quartett Hölzix und das Tiro Örgeliwirbel dafür, dass das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden geschwungen werden kann.
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