
Laut der Stiftung bieten selbst gewöhnliche Privatgärten grosses Potenzial für mehr Artenvielfalt.
Peter Moser-Kamm
Mit dem Projekt «(G)Artenvielfalt Innerschweiz» zeigt die Albert Koechlin Stiftung (AKS), wie Biodiversität im Siedlungsraum gefördert werden kann. Im Fokus stehen praktische Tipps und persönliche Beratungen für Privatpersonen.
Laut der Stiftung bieten selbst gewöhnliche Privatgärten grosses Potenzial für mehr Artenvielfalt. Bereits einfache Massnahmen wie das Pflanzen einheimischer Sträucher, wilde Gartenecken oder strukturreiche Übergänge könnten Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen.
Über 170 Coaches im Einsatz
Unterstützung erhalten Interessierte von sogenannten «(G)Arten-Coaches». Mehr als 170 geschulte Personen beraten im Rahmen des Projekts direkt vor Ort und geben praxisnahe Tipps zur naturnahen Gestaltung von Gärten und Balkonen.
Seit dem Start des Projekts fanden laut AKS rund 600 Coachings statt. Projektleiter Philipp Christen zieht eine positive Bilanz: Die Beratungen würden nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch dazu motivieren, konkrete Schritte für mehr Biodiversität umzusetzen.
Wer sich inspirieren lassen möchte, kann die (G)Arten-Coaches auch an verschiedenen Veranstaltungen kennenlernen. Dort beantworten sie Fragen und zeigen auf, wie sich mit einfachen Mitteln mehr Naturvielfalt im Alltag schaffen lässt.