Das berichtete das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Mittwoch auf seiner Webseite. Der alte Rekord lag bei 26,7 Grad und datierte von 1979. Unter anderem wurde auch in St. Gallen der Rekord getoppt: Dort kletterte das Thermometer kurz nach 15 Uhr auf 31,4 Grad. Zuvor lag der Rekord bei 26,9 Grad im Jahr 1990.
36,8 Grad in Payerne und Kloten
In der Westschweiz kam es zum Beispiel in Payerne VD mit 36,8 Grad um 15.10 Uhr zu einem neuen deutlichen Tagesrekord. Der alte Rekord lag bei 32 Grad und wurde im Jahr 1979 gemessen. Mit 36,8 beziehungsweise 36,3 Grad verzeichneten auch die Messstationen Zürich/Kloten und Zürich Fluntern neue Hitzerekorde für den Monat Juli. Die alten Rekorde lagen bei 36,5 beziehungsweise 35,8 Grad.
An vielen Stationen ging es heute Nachmittag auf über 35 Grad hinauf, #Beznau kratze sogar an 38 Grad! Die 36.8 Grad an der Station #Zürich-Flughafen sind ein neuer Julirekord, allerdings aus aktueller Sicht wohl nur bis morgen. Messwerte und mehr auf https://t.co/2lv0pkxXAz (km) pic.twitter.com/nfpDK1pMFK
— MeteoNews Schweiz (@MeteoNewsAG) July 29, 2026
Am höchsten stieg das Thermometer am Mittwoch in Beznau AG, Gösgen SO, Basel/Binningen und Würenlingen AG mit Temperaturen von 37,3 bis 37,6 Grad zwischen 16.30 und 17.30 Uhr. Der diesjährige Temperaturrekord von 39 Grad, gemessen am 27. Juni in Basel/Binningen, wurde aber nicht gebrochen.
Weitere Tropennächte
Auch bei einer längerfristigen Betrachtung hat der Juli zur Monatsmitte Hitzerekorde gebrochen. Landesweit lagen die Temperaturen im Durchschnitt 4,4 Grad über der Norm der Jahre 1991 bis 2020, wie Meteonews am 15. Juli mitgeteilt hatte. Dort rechnet man damit, dass der Juli 2026 den bisherigen Monatsrekord aus dem Jahr 2015 brechen wird.
An verschiedenen Orten wurde am Mittwoch eine weitere Tropennacht registriert. Am wenigstens sank das Thermometer an der Messstation St. Chrischona bei Basel, wo um 2.40 Uhr in der Früh noch eine Temperatur von 23,9 Grad gemessen wurde.
Am Donnerstag erreicht die derzeitige Hitzewelle gemäss Prognosen von Meteoschweiz mit 34 bis lokal 38 Grad ihren vorläufigen Höhepunkt. Die höchsten Werte werden in der Nordwestschweiz, der Genferseeregion und in der Drei-Seen-Region erwartet. Ab dem Nachmittag folgen dann für einmal statt Blitz und Donner starke Windböen ohne Regen, wie Meteoschweiz weiter schreibt. Es handle sich um eine sogenannte trockene Böenfront. Grosse Regenmengen sind in den meisten Regionen der Schweiz in den nächsten Tagen nicht zu erwarten.
-> Ausführliche Wetterprognosen
-
