Tierhalter kehrt nicht zurück

Der mutmassliche Tierquäler von Hefenhofen TG kehrt vorläufig nicht auf seinen Hof zurück. Der Amtsarzt hat eine fürsorgerische Unterbringung für den Pferdehändler angeordnet. Die Beschlagnahmung der Tiere ist inzwischen fast abgeschlossen.

Der mutmassliche Tierquäler von Hefenhofen TG kehrt vorläufig nicht auf seinen Hof zurück. Der Amtsarzt hat eine fürsorgerische Unterbringung für den Pferdehändler angeordnet. Die Beschlagnahmung der Tiere ist inzwischen fast abgeschlossen.

Der Tierhalter war am Montagnachmittag von der Polizei in Gewahrsam genommen worden, um die mit der Evakuierung der Tiere betrauten Personen nicht zu gefährden. «Der Mann wurde befragt und ärztlich untersucht», sagte Andy Theler, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Der Amtsarzt habe eine Fürsorgerische Unterbringung angeordnet. Diese Zwangsmassnahme gilt für maximal sechs Wochen. Auf dem Hof befänden sich noch Angehörige des Pferdehändlers. Die Polizei und die Armee haben am Dienstagmorgen im Auftrag des Thurgauer Veterinäramtes mit dem Abtransport der rund 300 Tiere begonnen. Die rund 90 Pferde werden ins Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere nach Schönbühl BE gebracht. Die restlichen Tiere - rund 100 Schweine, 50 Rinder, ein Dutzend Schafe, drei Ziegen und einige Lamas - wurden am Dienstagmorgen unter Beizug von Tierhändlern evakuiert. 

Zum vorbestraften Tierhalter werden die Tiere nicht zurückkehren. Am Montag hat das Veterinäramt für den 49-jährigen Schweizer ein sofortiges Tierhalteverbot ausgesprochen. Ausgelöst wurde das Verbot durch einen «Blick»-Artikel. In der vergangenen Woche war publik geworden, dass auf dem Hof des Mannes in Hefenhofen in den letzten Monaten mehrere Pferde verendet waren. Weitere Tiere waren abgemagert und mussten verschimmeltes Brot fressen, wie eine Frau, die seit Jahren auf dem Hof verkehrt, mit Fotos dokumentierte.

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