Motorradhelme bestehen aus faserverstärktem Kunststoff. Statt Glasfasern ist auch eine biologische Variante möglich: Pflanzenfasern, die bei der Produktion von Karottensaft anfallen.
Die schottische Firma Cellucomp Limited hat eine Methode entwickelt, um Nanofasern aus Karottenabfällen zu gewinnen. Diese Fasern wären kostengünstig und biologisch abbaubar. Ein an der Forschungsanstalt Empa entwickelter Test zeigt nun: Nanofasern aus Rüebliabfall können tatsächlich in der Produktion von Motorradhelmen oder von Seitenwänden für Wohnmobile eingesetzt werden.