Tote bei Kämpfen um Weideland

Bei Kämpfen um Weideland im Südsudan sind mindestens 29 Menschen getötet worden. 21 weitere wurden bei den Schusswechseln verletzt. Die Gefechte brachen zwischen rivalisierenden Gruppen der nomadisch lebenden Mundari aus, wie der leitende Beamte des Gebiets Tali Nord, Abila Modi, am Dienstag erklärte.

Bei Kämpfen um Weideland im Südsudan sind mindestens 29 Menschen getötet worden. 21 weitere wurden bei den Schusswechseln verletzt. Die Gefechte brachen zwischen rivalisierenden Gruppen der nomadisch lebenden Mundari aus, wie der leitende Beamte des Gebiets Tali Nord, Abila Modi, am Dienstag erklärte.

Der Zwischenfall ereignete sich im Bundesstaat Terekeka, rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Juba. «Die Lage ist angespannt, weil beide Stammesgruppen mit moderner Ausrüstung schwer bewaffnet sind», sagte Modi. Der Bundesstaat habe eine Entsendung der Streitkräfte angefordert, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Gewaltsame Viehdiebstähle oder Konflikte um Weideland sind in dem ostafrikanischen Land nicht ungewöhnlich. Nach Jahrzehnten verschiedener Konflikte sind Bauern im Südsudan häufig mit Maschinenpistolen bewaffnet. Rivalitäten können leicht eskalieren. Zudem herrscht in dem ölreichen Staat seit Ende 2013 ein Bürgerkrieg. Zehntausende sind dabei getötet worden, etwa vier Millionen Südsudanesen sind vor der Gewalt geflohen.

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