Überreste eines römischen Gutshofes in Olten entdeckt

Bei Ausgrabungen an der Sälistrasse in Olten SO sind die fast 2000 Jahre alten Überreste eines römischen Gutshofes zum Vorschein gekommen. Die archäologischen Ausgrabungen hatten im Mai begonnen.

sda |

Bei Ausgrabungen an der Sälistrasse in Olten SO sind die fast 2000 Jahre alten Überreste eines römischen Gutshofes zum Vorschein gekommen. Die archäologischen Ausgrabungen hatten im Mai begonnen.

Die Ausgrabungen legten nach Angaben der Solothurner  Kantonsarchäologie vom Montag einen Teil des herrschaftlichen  Hauptgebäudes der Villa frei. Dieser war vermutlich der Wohnsitz  des Villenbesitzers.

Die gut erhaltenen Mauerzüge geben nach Ansicht der Experten  auch rund zweitausend Jahre später noch einen anschaulichen  Eindruck vom Aussehen des Gebäudes. Mit ihren beiden Ecktürmen und  dem dazwischen liegenden Laubengang verfügte die kleine Villa über  eine eindrucksvolle Hauptfassade.

Nebst den Gebäuderesten brachten die Ausgrabungen verschiedene  Kleinfunde zum Vorschein: Scherben von Tongefässen, Tierknochen und  Kleinfunde aus Eisen oder Bronze. Eine Besonderheit sind die Reste  von farbigen Wandmalereien, die einst im Innern des Gebäudes  Empfangssäle oder Speisezimmer schmückten. 

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