Vogelgrippe in den Niederlanden

In der niederländischen Provinz Utrecht ist bei zwei Höckerschwänen die H5N8-Vogelgrippe nachgewiesen worden.

In der niederländischen Provinz Utrecht ist bei zwei Höckerschwänen die H5N8-Vogelgrippe nachgewiesen worden.

Die niederländische Agrarministerin Carola Schouten will nun analysieren lassen, wie gross das Risiko für die Geflügelbetriebe ist, wie das Online-Portal NOS berichtet.

Höckerschwäne sind keine Wandervögel, weshalb das Virus über andere Vögel in die Niederlande gelangt sein muss. Gemäss der Universität Wageningen deutet das darauf hin, dass das Virus lokal unter Wildvögeln in den Niederlanden zirkuliert. Besonders Geflügelbetriebe, wo in der Nähe Wasservögel leben, erachtet die Universität als gefährdet. Sie wird nun eine Risikokarte erstellen. Danach werden allenfalls Massnahmen vom Agrarministerium getroffen.

Die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) hatte bereits Ende September vor vor Ausbrüchen der Vogelgrippe gewarnt. Grund dafür sind Fälle bei Wild- und Hausvögeln in Westrussland und Kasachstan, wo Wasservögel auf ihrem Weg nach Europa durchziehen.

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