Vor fünf Jahren versank die Ostschweiz im Schnee

Der Winter hat bisher im Flachland nicht die grossen Schneemengen gebracht. SRF Meteo blickt in einem Blog zurück auf den Januar 2021.

sum |

Vor fünf Jahren fiel im Osten der Schweiz so viel Schnee, dass die Leute in Zürich mit Langlauf- oder Tourenski unterwegs waren und sich in St. Gallen Snowboarder vergnügten. Noch grössere Mengen der weissen Pracht gab es damals in den östlichen Alpen. In Arosa GR fielen Mitte Januar innerhalb von drei Tagen 134 cm und in Elm GL 120 cm Schnee.

An beiden Orten bedeuteten diese Werte einen neuen Rekord, der laut SRF Meteo bis heute Bestand hat. Auch in Chur waren die Schneemengen extrem. In der Bündner Kantonshauptstadt fielen innerhalb von 72 Stunden 82 cm und im gesamten Januar 2021 sogar 154 cm.

Verantwortlich für die grossen Neuschneemengen war eine Nordwestströmung, die feuchte Luft vom Atlantik zur Schweiz brachte. Mitte Januar erreichte uns zudem kalte Polarluft aus Nordosten, wodurch die Schneefallgrenze bis in die tiefsten Lagen sank. 

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