Wegen der Sonne frischt die Bise auf

Die Bise ist in der Nacht oft kaum zu spüren. Sie frischt dann aber regelmässig auf und bläst nachmittags so stark, dass zum Beispiel nicht mehr gespritzt werden kann.

Der Grund dafür ist laut «SRF Meteo»: In der Nacht kühlt der Boden aus. Die Luft direkt über ihm wird kälter als die darüberliegende, es bildet sich eine stabile Schichtung. Diese wirkt wie ein Deckel, den der in der Höhe wehende stärkere Nordwind nicht durchdringen kann. Mit der Sonne ändert sich das am Vormittag.

Wie die Meteorologen schreiben, erwärmt sich der Boden, die Luft wird leichter und beginnt aufzusteigen. Gleichzeitig sinkt kühlere Luft ab. Die Schichten vermischen sich, der Deckel löst sich auf. So gelangt die Bisenströmung aus der Höhe bis auf den Boden, am frühen Abend ist sie am stärksten. Bei einer sehr starken Bise kann sich die kalte Schicht am Boden laut «SRF Meteo» allerdings kaum bilden, es windet auch in der Nacht. 

-> Ausführliche Wetterinformationen gibt es hier

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