
Am Freitag sollte sich die Bise abschwächen.
Caniceus
Der Grund dafür ist laut «SRF Meteo»: In der Nacht kühlt der Boden aus. Die Luft direkt über ihm wird kälter als die darüberliegende, es bildet sich eine stabile Schichtung. Diese wirkt wie ein Deckel, den der in der Höhe wehende stärkere Nordwind nicht durchdringen kann. Mit der Sonne ändert sich das am Vormittag.
Wie die Meteorologen schreiben, erwärmt sich der Boden, die Luft wird leichter und beginnt aufzusteigen. Gleichzeitig sinkt kühlere Luft ab. Die Schichten vermischen sich, der Deckel löst sich auf. So gelangt die Bisenströmung aus der Höhe bis auf den Boden, am frühen Abend ist sie am stärksten. Bei einer sehr starken Bise kann sich die kalte Schicht am Boden laut «SRF Meteo» allerdings kaum bilden, es windet auch in der Nacht.