Wegen Dürre: Kirche in Stausee aufgetaucht

Vor fast 50 Jahren versank die Apostel-Santiago-Kirche in Mexiko in einem Stausee, nun ragt ein Teil des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert wieder aus dem Wasser. Eine Trockenperiode liess den Wasserpegel in den vergangenen Wochen sinken.

Vor fast 50 Jahren versank die Apostel-Santiago-Kirche in Mexiko in einem Stausee, nun ragt ein Teil des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert wieder aus dem Wasser. Eine Trockenperiode liess den Wasserpegel in den vergangenen Wochen sinken.

Die nur noch bis etwa zur Hälfte mit Wasser bedeckte Ruine im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas wurde zu einer Touristenattraktion. Die von Dominikanermönchen errichtete Kirche in dem Ort Quechula ist etwa 15 Meter hoch. 1966 fiel sie dem Bau eines Wasserkraftwerks zum Opfer. Die bis zu 2000 Bewohner, die der indigenen Gemeinschaft der Zoques angehörten, mussten damals ihr Dorf verlassen.

2002 habe die 60 Meter lange Kirche aufgrund einer Dürre sogar komplett auf dem Trockenen gestanden, erinnert sich Anwohner Juan Álvarez Díaz, der Besucher derzeit mit seinem Boot zu der Ruine fährt. Bald könnte die Kirche aber wieder komplett untergehen, denn seit Sonntag sorgen ergiebige Regenfälle wieder für einen Anstieg des Wasserpegels.

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