Wegen Gülle auf Alp verurteilt

Kürzlich musste ein langjähriger Alpbewirtschafter vor dem Bezirksgericht Appenzell erscheinen. Ein Passant hatte ihn angezeigt, weil er im Sommer 2016 beim Gülleaustragen einem Bergsee etwas zu nahe gekommen war.

Kürzlich musste ein langjähriger Alpbewirtschafter vor dem Bezirksgericht Appenzell erscheinen. Ein Passant hatte ihn angezeigt, weil er im Sommer 2016 beim Gülleaustragen einem Bergsee etwas zu nahe gekommen war.

Er sei wohl über einen überwachsenen Stein gefahren, wobei wohl «ein Sprutz» danebenging, schreibt der «Appenzeller Volksfreund». Der Staatsanwalt verdonnerte ihn zu 15 Tagessätzen à 50 Franken und 300 Franken Busse. Darauf legte der Landwirt Rekurs ein. Doch auch das Bezirksgericht fand sein Verhalten fahrlässig, erliess ihm die Busse, die Strafe aber blieb bestehen. Darüber hinaus hat er 1885 Franken an Kosten zu übernehmen. 

Das Wetter heute in

Lesershop

→ Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Habt Ihr Weizen gesät?

47.9 % Ja, bereits die ganzen Flächen
6.5 % Ja, die Hälfte
2.6 % Ja, ein Drittel
9.1 % Ja, zwei Drittel
26.4 % Nein, noch nicht
7.5 % Baue keinen Weizen an

Teilnehmer insgesamt 386

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?