Wein: Mehr Alkohol wegen Klimawandel

Veränderte Witterungsbedingungen in Folge des Klimawandels haben einen grossen Einfluss auf die Zusammensetzung sowie die Qualität des Weines und stellen eine neue Herausforderung für die Weinanalytik und die Kellermeister dar.

Veränderte Witterungsbedingungen in Folge des Klimawandels haben einen grossen Einfluss auf die Zusammensetzung sowie die Qualität des Weines und stellen eine neue Herausforderung für die Weinanalytik und die Kellermeister dar.

Darüber waren sich die Mitglieder des Bundesausschusses für Weinforschung (BfW) bei ihrer Jahrestagung in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim einig. Insbesondere sei zu erwarten, dass aufgrund der höheren Temperaturen der Zuckergehalt in den Trauben zunehmen werde und dadurch Weine mit hohen Alkoholgehalten entstünden.

Wie die LWG berichtete, hat das zu diesem Thema ins Leben gerufene Forschungsprojekt „Alkoholmanagement“ bisher allerdings noch nicht zu den erhofften Lösungen geführt. „Die einfachste Methode der Alkoholreduzierung bestünde darin, die Trauben einfach früher zu ernten“, erklärte LWG-Analytikexperte Martin Gessner. Dieses Verfahren scheide aber wegen der dann mangelnden physiologischen Reife der Beeren und der damit verbundenen Geruchs- und Geschmackseinbussen aus. Weitere Forschungen auf diesem Gebiet sind somit notwendig, so die LWG.

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