
Ungewöhnliche Kunden bei Penny.
Penny
Videos und Bilder vom Vorfall in der kleinen Landgemeinde verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Am Montagvormittag «stürmten» die Schafe die lokale Penny-Filiale. Rund 20 Minuten lang hielten sie sich im Bereich der Kasse und der Regale auf. An ein Durchkommen war nicht mehr zu denken.
Die Vierbeiner hatten zuvor den Anschluss an die Herde verloren. Wie Schäfer Dieter Michler gegenüber der «Main-Post» sagte, hätten 50 Schafe plötzlich angehalten, um Eicheln vom Boden zu fressen. Der Schäfer vermutet, dass ein Schaf in einer Einkaufstasche einer Person Futter vermutete und ihr folgte. Der fehlgeleitete Marsch endete im Supermarkt.
Bei Penny nimmt man den Vorfall locker, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das gesamte Team habe sensationell reagiert und den Markt rasch gereinigt, um den Betrieb fortzusetzen. Die 20 Kunden hätten den Besuch der Schafe sportlich genommen. Gemäss Penny entstand kein Sachschaden. Für die Reinigung will das Unternehmen keine Rechnung ausstellen. Im Gegenteil: Penny will Pate der Herde werden. «Wir würden gerne für ein Jahr die Patenschaft für die 50 Ausreisser übernehmen und zum Beispiel das Futter stellen», erklärt Philipp Stiehler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Penny Südwest.
Als die Schafe ihren Irrtum bemerkten, verliessen sie den Laden und begaben sich auf den Parkplatz. Dort konnte Schäfer Dieter Michler die Ausreisser einfangen. Und für zusätzliches Futter ist gesorgt.
Im Video seht ihr, wie sich die Schafe im Laden einfinden.